| Schlammlawine in Rhena |
| Samstag, 27. August 2011 |
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Brandschützer spülen Erdmassen aus dem Feuerwehrhaus Heftiger Regen spülte gestern Abend gleich zweimal Schlammfluten vors Feuerwehr-Haus in Rhena - bereits der dritte Schlamm-Alarm in wenigen Jahren.
Korbach-Rhena. Gegen 18.30 Uhr war Rhena in Not: Dunkle Gewitterwolken brauten sich zusammen, dann goss es wie in Sturzbächen. 21 Liter auf den Quadratmeter in nur 15 Minuten, notierte Stadtbrandinspektor Friedhelm Schmidt. Denn im Korbacher Ortsteil war für die Feuerwehr wieder einmal Kehraus vor der eigenen Haustür angesagt. Zum dritten Mal innerhalb weniger Jahre spülte der Regen eine Schlammlawine vom benachbarten Feld bis hinein ins Feuerwehrhaus. Rund zehn Zentimeter hoch stand die Brühe im Hof bis hin zur Straße. Aber auch die Feuerwehrgarage und der Schulungsraum blieben vom Schlamm nicht verschont. Mit 27 Brandschützern rückte die Rhenaer Wehr an, mit zwei Fahrzeugen und neun Mann eilten Kameraden aus Korbach zur Hilfe. Überdies waren zwei Landwirte mit Schneeschiebern im Einsatz. Danach musste der verdreckte Kanal lange gespült werden, um die Rohrleitung bis nach Hillershausen freizuhalten. Kurz nach 21.30 Uhr wurde die Rhenaer Feuerwehr abermals alarmiert. Ein zweites Gewitter hatte die nächste Schlammlawine ausgelöst. Schmidt will umgehend mit der Versicherung und dem Landwirt Kontakt aufnehmen – wegen der Schäden, aber auch um weiteren Erdlawinen in Rhena vorzubeugen. Foto Theresa Demski: Mit vereinten Kräften schoben Landwirte und Feuerwehrleute die Brühe vom Hof. Kaum war der Schlamm beseitigt, sorgte ein zweiter Regenguss am späten Abend für die nächste Erdlawine. Quelle: WLZ vom 27.08.2011 |
